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Unterführung Hubstrasse

Auto/LKW
Fussverkehr
Veloverkehr
Öffentlicher Verkehr
Mobilität

Parallel zum Ausbau des Bahnhofs durch die SBB schafft die Stadt Wil mit verschiedenen Projekten beste Voraussetzungen für die räumliche und verkehrliche Aufwertung ihres Zentrums. Mit dem Gesamtkonzept «Wil Vivendo» wird die Mobilitätsdrehscheibe im urbanen Herzen der Region gestärkt. Die gut 90-jährige Unterführung Hubstrasse ist eine der wichtigsten Verbindungen innerhalb der Stadt Wil: Sie verbindet die Stadtteile nördlich und südlich des Bahntrassees. Sie entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und muss neu gebaut werden. Einen Teil davon übernehmen die SBB. Der Kredit für das Bau- und Auflageprojekt Ersatzneubau Unterführung Hubstrasse wurde im Stadtparlament ohne Gegenstimme genehmigt. Im Rahmen der Projektarbeiten fand nun eine öffentliche Mitwirkung statt.

Die Unterführung Hubstrasse ist heute mit einer nicht normgerechten Höhenbeschränkung von 4.10m versehen. Velos, Autos und Lastwagen nutzen dieselbe Fahrbahn, eine separate Wegführung existiert nicht. Die Unterführung Hubstrasse und der Fussgängertunnel sollen deshalb abgebrochen und durch eine neue Strassenunterführung mit seitlich erhöhter Fuss- und Veloführung ersetzt werden. Die Strasse wird zwischen Ilgenkreisel und Kreisel Hub-/Glärnischstrasse komplett neu gebaut.

Die wichtigsten Projektziele sind:

  • Schaffung eines normgerechten Angebots für alle gleisquerenden Verkehrsteilnehmenden
  • Schaffung einer sicheren Fuss- und Veloverbindung (Fuss-/Velosteg) von der Churfirstenstrasse zum Bahnhof
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Unterführung, speziell für FussgängerInnen und VelofahrerInnen, durch die Entflechtung von MIV und Fuss- und Veloverkehr
  • Umgestaltung Gartendenkmal Churfirstenpark zum zentralen öffentlichen Freiraum

Die Mitwirkung dauerte vom 14. Februar bis zum 15. März 2022. Dazu sind 53 Rückmeldungen von acht Teilnehmenden eingegangen. Der Stadtrat prüft, ob und wie sich die Eingaben umsetzen lassen.